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Ohne Führerschein eingefahren
Dienstag, 25. Juli 2017

- Bundespolizisten nehmen gesuchten Österreicher am Flughafen München fest -

Flughafen München - Anscheinend sind ihm die Regeln im deutschen Rechtsstaat nicht wirklich geläufig. Im April 2016 war ihm der Führerschein abgenommen worden. Drei Monate später war der junge Mann schließlich ohne Führerschein auf der BAB 96 in eine Polizeikontrolle geraten und angezeigt worden. Den darauf anberaumten Gerichtstermin hatte er dann offensichtlich geschwänzt. Am Montag (24. Juli) haben Bundespolizisten einen mit Haftbefehl gesuchten Österreicher bei seiner Ausreise nach Dubai festgenommen. Die Justiz im Allgäu fahndete nach dem Mann, weil er nicht zur gegen ihn angesetzten Gerichtsverhandlung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erschienen war.

Der Metallarbeiter war im Juli 2016 auf der A 96 als Fahrer eines amerikanischen Sportwagens im Landkreis Unterallgäu kontrolliert worden. Dabei sollten die Polizisten feststellen, dass das Bayerische Polizeiverwaltungsamt gegen 33-Jährigen bereits drei Monate zuvor ein Fahrverbot verhängt hatte. Den Führerschein allerdings hatte der Vorarlberger nie bei der zuständigen Polizeibehörde abgegeben. Damit war er ohne gültigen Führerschein unterwegs. Folglich hatte die Staatsanwaltschaft Memmingen den Mann aus der Alpenrepublik wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angeklagt. Aber auch den angesetzten Verhandlungstermin im Dezember 2016 vor dem Memminger Amtsgericht hatte der Verkehrssünder offenbar genau so wenig ernst genommen, wie die Verkehrsregeln allgemein und das Fahrverbot ein paar Monate zuvor. Deshalb hatte das Amtsgericht in Memmingen im März dieses Jahres gegen den Angeklagten einen Haftbefehl erlassen.

Diesen Haftbefehl vollstreckten Bundespolizisten am Münchner Airport jetzt, als der Gesuchte am späten Montagabend auf dem Weg nach Dubai die Ausreisekontrolle durchlief. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort übergaben die Bundesbeamten den Festgenommenen der Memminger Justiz. Die dortigen Beamten werden den Wiedergefundenen nun dem Haftrichter vorführen. Dieser wird dann entscheiden, ob der 33-Jährige den nächsten Verhandlungstermin im Gefängnis abwarten muss oder nicht.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München

 
Zahlreiche Autos beschädigt – Haftbefehl gegen Randalierer
Dienstag, 25. Juli 2017

Eins Spur der Verwüstung hat am Samstagnachmittag ein 26jähriger in einem Parkhaus beim Terminal 1 hinterlassen.

Der Schweizer ohne Wohnsitz in Deutschland zog durch das Parkhaus und beschädigte auf verschiedenen Parkebenen mindestens 12 Fahrzeuge. Er schlug Scheiben ein, brach Scheibenwischer ab, trat mit den Füßen gegen Fahrzeugtüren, Scheinwerfer und Blinker. In einem Fall warf er einen Rollstuhl auf die Motorhabe eines BMW. Weiterhin riss er einige Hinweistafeln aus der Verankerung. Schließlich wurde der 26jährige auf einem Überwachungsmonitor dabei beobachtet wie er sich an einer Zufahrtsschranke zu schaffen machte. Aufgrund der genauen Personenbeschreibung und der Mithilfe des Zeugen konnte der Täter im Zentralbereich gestellt und festgenommen werden. Der unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende Mann verletzte sich bei seinen Taten am Arm und musste nach der Blutentnahme ärztlich versorgt werden. Der Schweitzer, der eigentlich auf dem Weg nach Thailand war, sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Der Schaden wir auf rund 20 000 Euro geschätzt.

Harald Lindacher
Polizeiinspektion Flughafen München

 
Pressebericht der Polizeiinspektion Freising vom 25.07.2017
Dienstag, 25. Juli 2017

Verkehr

Freising

In Schlangenlinien auf der B 301 unterwegs

Der Freisinger Inspektion wurde am Montagabend um 20 Uhr mitgeteilt, dass ein Radfahrer auf der B 301 in solchen Schlangenlinien fährt, dass er die gesamte Fahrbahn dafür benötigt. Die eingesetzte Streifenbesatzung konnte den Mann anhalten und den Grund für die Fahrweise schnell feststellen. Der 41-jährige Freisinger war erheblich alkoholisiert. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Das Fahrrad wurde vor Ort abgestellt und versperrt, die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Mann musste sich zudem einer Blutentnahme im Klinikum Freising unterziehen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Sonstiges

Hier folgt noch die Zusammenfassung für die verstärkten Geschwindigkeitskontrollen der PI Freising in der letzten Woche (KW 29) im Rahmen der Schwerpunktkontrollwoche „Geschwindigkeit auf der Landstraße“ des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Ergebnis der Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der PI Freising

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord führte vom 17. - 23.07.2017 die Schwerpunktkontrollwoche „Geschwindigkeit auf der Landstraße“ durch. Hintergrund für die vermehrten Geschwindigkeitskontrollen ist, dass sich Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Landstraße besonders gefährlich auswirken und oft Ursache für schwerwiegende Verkehrsunfälle sind.

Die PI Freising hat deshalb in der vergangenen Woche an drei Tagen, jeweils am frühen Nachmittag, Lasermessungen außerhalb geschlossener Ortschaften durchgeführt.

Am 17.07. wurde auf der Kreisstraße FS 13 bei Langenbach eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Es mussten acht Fahrzeugführer wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes beanstandet werden. Davon wurden sieben Fahrer mit einem Verwarnungsgeld belegt, auf einen Fahrer kommt ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg zu. Dieser „Spitzenreiter“ fuhr bei erlaubten 60 km/h mit 88 Stundenkilometern.

Am 18.07. wurde die Geschwindigkeit auf der Kreisstraße FS 8 im Wippenhauser Forst überwacht. Hier gehen des Öfteren Beschwerden über Motorradfahrer ein, die diesen Straßenabschnitt als „Rennstrecke“ nutzen. Es wurden neun Pkw-Fahrer wegen Geschwindigkeitsverstößen zur Kontrolle angehalten. Der schnellste Verkehrsteilnehmer fuhr die Strecke mit 107 km/h statt der erlaubten 70 km/h, was ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg zur Folge hat.

Ein Motorradfahrer wurde im Wippenhauser Forst mit einer Geschwindigkeit von 149 Stundenkilometern gemessen, widersetze sich allerdings der Anhaltung und konnte flüchten. Hier folgen weitere Ermittlungen zur Feststellung der Identität des Fahrers.

Weitere Geschwindigkeitsverstöße von Motorradfahrern wurden nicht festgestellt

Auf der B 13 im Gemeindebereich Hohenkammer, an der sog. Pelka-Kreuzung, wurde am 20.07. eine Lasermessung durchgeführt. An diesem Streckenabschnitt ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h beschränkt, was einen Pkw-Fahrer nicht davon abgehalten hat, die Strecke mit einer Geschwindigkeit von 103 km/h zu befahren. Neben diesem wurden hier noch sieben weitere bußgeldbewährte Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet.

Thomas Kolahsa
Polizeikommissar
Polizeiinspektion Freising

 
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