ERDING ONLINE



Wior sind Mitglied im DVPJ

Kripo Erding stellt Marihuana-Plantage im Keller sicher
Freitag, 23. Juni 2017

Nach mehrmonatigen Ermittlungen der KPI Erding gegen einen 37-jährigen deutschen Staatsangehörigen wurde diese Woche seine Wohnung in München durchsucht. Die Durchsuchung führte zur Auffindung von zwei professionell betriebenen Marihuana-Aufzuchtanlagen. Die insgesamt 54 Pflanzen mit einer durchschnittlichen Höhe von 110 cm, befanden sich in zwei Räumen im Keller seines Hauses und waren mit Lüftern, bewegbaren Glühlampen und Luftbefeuchtern ausgestattet. Die gesamte Elektronik wurde mit Zeitschaltuhren gesteuert. Beide Anlagen waren jeweils mit einem Industriefilter versehen, welcher über ein angebrachtes Entlüftungssystem die Abluft in den Gartenbereich leitete. In einem Kellerschrank wurden noch 30 g getrocknetes Marihuana aufgefunden.

Die Kriminalpolizei Erding ermittelt nun gegen den Tatverdächtigen wegen Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Polizeipräsidium Oberbayern Nord
Pressestelle

 
Geburtshilfe des Klinikums Landkreis Erding kann in den kommenden Monaten nur eingeschränkt arbeiten
Freitag, 23. Juni 2017

Auf Grund schwerwiegender Personal-Engpässe im Bereich der Beleghebammen kann der Betrieb des Kreißsaals im Klinikum Erding in den drei Sommermonaten Juli, August und September nur eingeschränkt aufrecht erhalten werden. Von Montag bis Freitag werden in den Sommermonaten ausschließlich geplante Kaiserschnitte durchgeführt.

Die Geburtshilfe des Klinikums Landkreis Erding arbeitet mit einem Beleghebammen-System. Das heißt, die Hebammen sind nicht beim Klinikum angestellt, sondern arbeiten in einer Hebammen-Gemeinschaft zusammen, mit der das Klinikum Landkreis Erding einen Kooperationsvertrag geschlossen hat – ähnlich wie mit Belegärzten. Diese Hebammen-Gemeinschaft hat derzeit zu wenige Mitglieder, um die Dienstzeiten im Kreißsaal zur Gänze abdecken zu können. Trotz intensiver Suche nach weiteren Kolleginnen zur Ergänzung des bestehenden Teams und massiver Unterstützung durch das Klinikum Landkreis Erding ist es den freiberuflichen Hebammen nicht gelungen, die Besetzung des Kreißsaals im Sommer durchgehend zu sichern. Selbst eine Akquise in den umliegenden Kliniken, insbesondere im Klinikum rechts der Isar der TU München sowie sogar in Südtirol durch die Chefärztin Dr. Birgit Niemeyer, war am Ende nicht ausreichend, um die Hebammen in dem Maße zu verstärken, wie es nötig gewesen wäre. Für die Monate Juli, August und September gilt daher folgendes: im Klinikum Erding werden ausschließlich geplante Kaiserschnitte durchgeführt. Die nächsten drei Monate werden die Verantwortlichen im Klinikum Landkreis Erding intensiv dazu nutzen, die Kreißsaalbesetzung ab September aufzubauen, damit ab Oktober der Kreißsaalbetrieb wieder in vollem Umfang fortgeführt werden kann. Dabei ist auch eine Neustrukturierung oder sogar Umstellung des derzeitigen Systems mit Beleghebammen nicht ausgeschlossen. Viel wird diesbezüglich auch von dem lange erwarteten Ausgang des Schiedsspruches mit dem GKV-Spitzenverband bezüglich der Vergütung der Geburtshilfe bei Beleghebammen am 04.07.2017 abhängen.

Daniela Fritzen
Klinikum Landkreis Erding

 
Von „Filzlaus“ bis Hightech-Uniform
Freitag, 23. Juni 2017

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Garnisonsstadt Erding – Wehrmacht. Amerikaner. Bundeswehr. Warteraum Asyl. Konversion. 80 Jahre Fliegerhorst Erding“ zeigt das Museum Erding von Donnerstag, 29. Juni, bis Sonntag, 16. Juli, in Kooperation mit dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB, Erding) eine thematische Ergänzungsausstellung zur Entwicklung der Uniformen der Bundeswehr in den vergangenen 60 Jahren. Der Titel lautet: „Bekleidung der Bundeswehr im Wandel der Zeit – von der 'Filzlaus' zur Hightech-Uniform“.

Zu sehen sind originale Tarn-, Feld- und Arbeitsbekleidung der 1950er und 1960er Jahre sowie ein Fliegerrettungsschlauchboot und eine winddichte Fliegerkombi. Ferner werden Einsatzbekleidung (Kampfanzüge) in Wüstentarndruck, 3-Farben-Tarndruck, Multi-Tarndruck und ein Schneetarnanzug für die Gebirgstruppe neben einer Schutzweste für die Infanterie im Foyer präsentiert. Darüber hinaus bietet die Ausstellung anhand von Multimediastationen und Tischvitrinen Einblicke in die wissenschaftliche Untersuchung von Textilien und in die aktuelle Forschung, wie beispielsweise zu sogenannten Smart Textiles. Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 28. Juni, um 18 Uhr. Alexander Dietel vom WIWeB erläutert um 19 Uhr die technische Entwicklung der Bekleidung. Die Ergänzungsausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten des Museums Erding (Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr) besucht werden.

Christian Wanninger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 4 von 3358