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Hallbergmoos/ unbelehrbare Oktoberfestbesucher
Montag, 26. September 2016

In der Nacht von Samstag auf Sonntag führte die VPI im Bereich des S Bahnhofes Hallbergmoos Verkehrskontrollen durch. Bei der Kontrolle gegen 22.30 Uhr eines 54-jährigen aus dem Landkreis Freising zeigte der Alkomat 0,7 Promille an. Um 01.05 Uhr war ein 19-jähriger aus dem Landkreis Freising mit 0,9 Promille unterwegs. Beide müssen mit mindestens 500 € Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen. Episode am Rande: Gegen 21.00 Uhr hielt die Streife beim S Bahnhof einen Neumarkter Passat an. Der 53-jährige Fahrer wurde gebeten auszusteigen und zum Dienstfahrzeug zu kommen. Der Mann war offensichtlich etwas nervös. Er vergaß beim Aussteigen die Handbremse seines Pkw anzuziehen. Auf dem leicht abschüssigen Gelände rollte der Pkw über die Straße in einen Graben. Der Passat musste vom Abschleppdienst herausgezogen werden. Es entstand ein Schaden von ca. 500 €. Bei dem Neumarketer war übrigens alles in Ordnung und er konnte seine Fahrt nach dem kleinen Missgeschick fortsetzen.

Fahrenzhausen A9/ Fahrer eines Pannenfahrzeuges hatte 1,8 Promille

Am Sonntag gegen 03.30 Uhr fiel einer Streife auf der A9 Richtung München ein Fahrzeug mit Reifenschaden auf dem Standstreifen auf. Der 40-jährige Fahrer aus Garching hatte eine starke Alkoholfahne. Ein Alkotest ergab 1,8 Promille. Der Mann musste mit zur Blutentnahme und sein Führerschein wurde sichergestellt. Um das Pannenfahrzeug kümmerte sich der Abschleppdienst. Der Garchinger muss mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und einem längeren Führerscheinentzug rechnen.

Kranzberg/ mit 1,2 Promille unterwegs

Am Sonntag gegen 01.35 Uhr kontrollierte eine Streife einen Freisinger BMW. Bei dem 22-jährigen Fahrer stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Alkotest ergab 1,2 Promille. Der Mann musste mit zur Blutentnahme und sein Führerschein wurde sichergestellt. Er muss mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und einem längeren Führerscheinentzug rechnen.

Kranzberg A9/ Fahren trotz Fahrverbot

Am Sonntag gen 14.00 Uhr kontrollierte eine Streife einen Sattelzug aus Niedersachsen. Bei der Überprüfung des 33-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass sein Führerschein zur Sicherstellung ausgeschrieben war und 2 Fahrverbote für ihn bestanden. Der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Der 33-jährige muss mit einer Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen. Seinen Führerschein dürfte er so schnell nicht wiederbekommen.

Allershausen A9/ Fahren ohne Fahrerlaubnis

Bei der Kontrolle eines tschechischen Lkw am Sonntag gegen 11.00 Uhr stellten die Beamten fest, dass der 24-jährige Fahrer nur im Besitz einer vorläufigen Fahrerlaubnis war. Diese war allerdings bereits seit 3 Tagen abgelaufen. Somit hatte der 24-jährige keine gültige Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Tscheche erhielt eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Wolnzach/ Allershausen A9/ bei Baustellendurchfahrt überfordert

Am Sonntag gegen 11.50 Uhr erhielt die VPI Freising die Mitteilung, dass ein Berliner Golf am Beginn des Baustellenbereiches bei Wolnzach auf der A9 Richtung München dreimal in die rechte Leitplanke fuhr und dann mit eingeschalteter Warnblinkanlage in Zick Zack Linien weiterfuhr. Der rundum beschädigte Golf konnte von einer Streife aufgenommen und bei Allershausen gestoppt werden. Der 82-jährige Fahrer konnte etliche Beschädigungen an seinem Golf durch andere Unfälle erklären. Er räumte ein eine Warnbarke angefahren zu haben. Dabei wurde der vordere rechte Reifen beschädigt, den er wechselte und dann weiterfuhr ohne sich um den Unfall zu kümmern. Anscheinend war der Senior mit der Baustelle und dem hohen Verkehrsaufkommen etwas überfordert.

Allershausen A9/ 2 Auffahrunfälle mit insgesamt 3 Leichtverletzten

Am Samstag ereignete sich gegen 11.00 Uhr auf der A9 Richtung Berlin ein Auffahrunfall mit 4 Pkw, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Im weiteren Verlauf ereignete sich gegen 11.30 Uhr ein weiterer Auffahrunfall mit 2 Leichtverletzten, an dem 2 Pkw beteiligt waren. Das THW Freising und die Feuerwehr Allershausen war beide Male zur Absicherung und Räumung der Unfallstellen im Einsatz. Beim ersten Unfall musste ein 45-jähriger Ismaninger musste bei dichtem Verkehr verkehrsbedingt seinen BMW bis zum Stillstand abbremsen. Eine nachfolgende 26-jährige Ingolstädterin konnte ihren Skoda ebenfalls noch abbremsen. Ein 70-jähriger aus Viersen fuhr mit seinem Nissan auf den Skoda auf. Kurz darauf fuhr noch eine 52-jähriger Sachse mit seinem Skoda auf den Nissan auf. Die 26-jährige erlitt leichte Verletzungen. Sachschaden ca. 10 000 €. Beim zweiten Unfall wechselte 49-jähriger Münchner mit seinem Toyota vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er den BMW einer 26-jährigen aus Mettenheim. Die beiden Pkw kollidierten seitlich miteinander. Der 49-jährige sowie die 26-jährige erlitten leichte Verletzungen. Gesamtschaden ca. 17 000 €

VPI Freising
Bischof, PHK

 
Polizeieinsatz am Freisinger Bahnhof - Unbekannter Helfer gesucht
Montag, 26. September 2016

Freising: Gestern Nachmittag, gegen 15.15 Uhr, stürzte sich im Bahnhof Freising ein 54-jähriger Mann aus suizidaler Absicht in das Gleisbett. Dabei erlitt er eine Kopfplatzwunde und blieb verletzt liegen. Zwei Passanten, die dies beobachteten, zogen den Suizidenten aus dem Gleisbett und brachten ihn in Sicherheit. Der Verletzte wurde zur Behandlung in ein nahe liegendes Krankenhaus eingeliefert. Dort stellte sich heraus, dass der 54-jährige an einer ansteckenden Krankheit leidet, eine Ansteckungsgefahr wird jedoch als unwahrscheinlich angesehen. Ein Helfer steht namentlich fest, der zweite ist jedoch unbekannt. Dieser Helfer wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Freising unter der Rufnummer 08161/53050 zu melden.

Beleuchtungseinrichtung entwendet

Freising: Im Zeitraum vom 23.09. 17:00 Uhr bis 26.09 06:30 Uhr wurde an einem, am Clemensängerring abgestellten, rotem Sattelauflieger die komplette rückwärtige Beleuchtungseinrichtung entwendet. Der Schaden beläuft sich auf circa 750 EUR. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Freising unter 08161/5305-0 oder jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.

Michael Maier Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Freising

 
Diebstahl und Haftbefehle am Flughafen München
Montag, 26. September 2016

Duty-Free mal anders und vermeintliche Bagatellen werden teuer

Am Samstag stellten Beamte der Bundespolizei am Münchner Flughafen einen Dieb, nachdem dieser eine größere Anzahl an Zigaretten aus einem Duty-Free Shop gestohlen hatte. Der Mann wurde zur weiteren Bearbeitung an die Landespolizei übergeben. Tags darauf wurde einem Deutschen eine zurückliegende Beleidigung zum Verhängnis. Bei seiner Einreise meldete der Fahndungscomputer einen bestehenden Haftbefehl wegen eben dieser Tat. Da der Reisende die Strafe nicht zahlen konnte, wurde er ins Gefängnis eingeliefert. Dass man in öffentlichen Verkehrsmitteln besser einen Fahrschein hat, musste ein Osteuropäer bei der Einreise am Flughafen feststellen: auch gegen ihn bestand ein Haftbefehl wegen Erschleichen von Leistungen. Allerdings konnte ein Bekannter die geforderte Summe am Münchner Ostbahnhof begleichen, so dass der Gesuchte die Wache am Flughafen als freier Mann verlassen konnte.

Den Begriff "Duty-Free" übersetzte ein 45-jähriger Rumäne wohl zu frei, als er sich in einem gleichnamigen Shop am Flughafen München am Samstag (24. September) kräftig bediente. Ein Zeuge beobachtete den Vorgang und informierte die Bundespolizei im Terminal 1. Die sofort eingesetzte Streife konnte den Mann nach kurzer Fahndung auf der Herrentoilette des Abflugterminals stellen. Die Beamten staunten bei der Durchsuchung nicht schlecht, kamen doch mehrere Stangen Zigaretten im Gesamtwert von 1.200 Euro zum Vorschein. Einen Kaufbeleg konnte der Mann nicht vorweisen. Nach Festnahme des Mannes und Sicherstellung des Diebesgutes wurde er zur weiteren Bearbeitung an die für solche Delikte zuständige Landespolizei übergeben. Das Strafverfahren wird von dort aus eröffnet.

Dass auch vermeintlich einfach gelagerte Delikte schnell zu massiven Problemen führen, musste am Sonntag (25. September) ein 25-jähriger Deutscher feststellen. Als er aus Jeddah kommend am Flughafen München einreisen wollte, stoppten ihn Beamte der Bundespolizei. Der Grund war ein von der Staatsanwaltschaft Wuppertal ausgestellter Haftbefehl wegen Beleidigung. Der Reisende hatte die Wahl zwischen 969 Euro Strafe oder ersatzweise 54 Tage Haft. Da der junge Mann nicht in der Lage war, die geforderte Geldstrafe zu begleichen, wurde er von den Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert. Ähnliches erlebte am Sonntagabend ein 48-jähriger Slowake, der aus Moskau kommend im Fahndungsnetz der Bundespolizei hängen blieb. Bei der Überprüfung seiner Personalien wies der Polizeicomputer einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Erschleichen von Leistungen aus. Das Schwarzfahren so teuer würde, hatte der Slowake wohl nicht erwartet: er sollte 40 Tage ins Gefängnis oder ersatzweise knapp 900 Euro Strafe zahlen. Da der Mann das Geld selber nicht hatte, sprang für ihn ein Bekannter ein, der den geforderten Betrag bei der Bundespolizei am Münchner Ostbahnhof einbezahlte. Nach Eingang der Zahlung durfte der Osteuropäer die Wache als freier Mann verlassen.

Albert Poerschke Polizeioberkommissar
Bundespolizei Flughafen München

 
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